Academy-Anlass 2019

Am Donnerstag, 31. Oktober 2019, findet der socialdesign Academy-Anlass statt. In zwei Kurzreferaten haben Interessierte die Gelegenheit, einen Einblick in die aktuellen Themen “Gleichstellung” und “Alter” zu erhalten. Das Team von socialdesign freut sich, das in der täglichen Arbeit erworbene und umfassende Know-how zu diesen beiden Themenstellungen mit interessierten Personen zu teilen.

 

Gleiche Rechte für Menschen mit Behinderung – auch gleiche Chancen?

Referat von Dr. Simon Meier, Projekte & Beratung

Die Frage der Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderung ist eines der wichtigen politischen Anliegen der letzten Jahre. Mit der UN Behindertenrechtskonvention weht ein neuer Wind im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Diese umzusetzen resp. eine inklusive Gesellschaft anzustreben, ist und bleibt eine Herausforderung für Behörden, Fachpersonen und die gesamte Gesellschaft. Im Referat erfahren Sie mehr zum aktuellen Diskurs über Gleichstellung, soziale Teilhabe und Selbstbestimmung in der Schweiz. Darauf aufbauend wird Ihnen mittels Praxisbeispielen veranschaulicht, welche spezifischen Haltungen, Kenntnisse und Fähigkeiten Sie unterstützen, um unter den veränderten Rahmenbedingungen kompetent tätig zu sein und eine möglichst hohe Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen.

 

Heutige Alter(n)sbilder

Referat von Dr. des. Francesca Rickli, Projekte & Beratung

Wie die AHV als Sozialwerk zukünftig schwarze Zahlen schreiben soll, beschäftigt aktuell die ganze Schweiz. Doch stellt sich dabei die Frage, wie wollen wir eigentlich alt werden? Welche Konsequenzen haben der demographische Wandel und das als marode verschriene System auf unsere Altersbilder?
In diesem spannenden Kurzreferat erhalten Sie basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen einen vielschichtigen Einblick in gängige Alter(n)sbilder. Finden Sie heraus, wie aus dem Grossmütterchen auf der Ofenbank die aktive Grossmutter in atmungsaktiver Outdoor-Kleidung wurde und erfahren Sie, wer von positiven Alter(n)sbildern profitiert und wer davon ausgeschlossen bleibt.

 

Für die Teilnahme am socialdesign Academy-Anlass ist eine Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmenden-Anzahl beschränkt ist. Für weitere Informationen zum Anlass und die Anmeldung steht Ihnen das Backoffice von socialdesign gerne entweder telefonisch (031 310 24 80) oder per Mail zur Verfügung.

Programm “Socius”

In einem Kurzfilm der Age-Stiftung wird das im Jahr 2014 lancierte Programm «Socius – wenn Älterwerden Hilfe braucht», welches in zwei Teile gegliedert ist, erklärt. Älteren Menschen soll mit Unterstützungssystemen ermöglicht werden, dass diese länger in der eigenen Wohnung bleiben können. Im Rahmen dieses Programms wurden verschiedene Akteure aus Schweizer Gemeinden und Regionen gesucht. Im Kurzfilm zu sehen ist auch Ricarda Ettlin, Projektleiterin bei socialdesign, welche für die Age-Stiftung eine Begleituntersuchung durchgeführt hat. Den spannenden Kurzfilm finden Sie unter diesem Link.

Was bedeuten (uns) Caring Communities?

Weil Menschen immer älter werden, immer länger fit und aktiv bleiben, aber auch der Wunsch nach möglichst langer Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit besteht, steigt der Bedarf am Austausch mit, resp. der Unterstützung durch seinesgleichen. Eine Form, diesem Bedürfnis nachzukommen, ist das Aktivsein in Caring Communities.

Was bedeuten (uns) Caring Communities? Und wie funktionieren sie? Diese und weitere Fragen stellten die Leitthemen der Netzwerk-Tagung Caring Communities dar, welche durch Migros-Kulturprozent initiiert und durchgeführt worden ist. socialdesign hat im Rahmen eines Inputreferates die Resultate einer mündlichen On-the-Street Befragung sowie Ergebnisse von Interviews mit Fachpersonen vorgestellt. Weitere spannende Referate und Unterlagen zu Caring Communities finden Sie auf der Veranstaltungshomepage.

Monitoring der regionalen und überregionalen Patientenströme für die Region Nordwestschweiz

Ergebnisse bezüglich der Nordwestschweizer Patientenströme vor und nach der Einführung der KVG-Revision (2012)
Zentrales Anliegen des Monitorings ist einerseits die Dokumentation der medizinischen Leistungserbringung und -inanspruchnahme sowie der regionalen und überregionalen Patientenströme für den Zeitraum der Jahre 2011 bis 2013. Andererseits sollen basierend darauf Rückschlüsse auf die Versorgungslage der Nordwestschweiz im Allgemeinen und der einzelnen Kantone im Speziellen gezogen werden. Untersucht wurden die Bereiche Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie sowie die ambulante Versorgung. Im Rahmen des Monitorings wurden diese Fragestellungen auf Ebene der Nordwestschweiz sowie bezüglich der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn und der Region nördlich des Juras untersucht. Die Ergebnisse des Monitorings wurden in sechs Schlussberichten dargelegt, indem jeweils pro Region (Nordwestschweiz, pro Kanton und Region Nördlich des Juras) ein separater Bericht erstellt wurde. Die Berichte enthalten nebst der Dokumentation der Patientenströme Ansätze zur Analyse bezüglich einer allfälligen Über- und Unterversorgung in der medizinischen Versorgung.