Formative Evaluation der Umsetzung des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier

Im Zuge der Umsetzung des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG) wurden in den vergangenen Monaten mit eHealth Aargau und eSANITA die ersten beiden Stammgemeinschaften erfolgreich zertifiziert und konnten somit in den operativen Betrieb starten.


Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) begleitet socialdesign die Umsetzung des Gesetzes im Rahmen einer formativen Evaluation. In der aktuellen Startphase wird pro Stamm-/Gemeinschaft nach erfolgreicher Zertifizierung ein Statusbericht publiziert, der diverse Merkmale abbildet, welche (indirekt) der Verbreitung und Nutzung des elektronischen Patientendossiers (EPD) förderlich sein könnten. Der erste Statusbericht wurde Ende Februar 2021 publiziert. Hier geht’s direkt zum Bericht.

Formative und summative Evaluation des Projektes Tina und Toni

Tina und Toni© ist ein umfassendes Präventionsprogramm für ausserfamiliäre Einrichtungen, wie beispielsweise Tagesstätten, Mittagstische oder Freizeiteinrichtungen, welche Kinder zwischen vier und sechs Jahren betreuen.


Im Programm, welches von Sucht Schweiz und Gesundheitsförderung Schweiz durchgeführt wird, geht es um die Förderung von psychosozialen Kompetenzen bei Kindern. socialdesign hat sowohl eine formative als auch eine summative Evaluation des Programms in den Westschweizer Kantonen durchgeführt. Künftig soll das Programm in der ganzen Schweiz durchgeführt werden. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung des Projekts (auf Deutsch) oder erhalten Sie auf Anfrage den ganzen Bericht (nur auf Französisch verfügbar).

Evaluation der IV-Eingliederungsmassnahmen

Im Juni 2007 hat sich die Schweizer Bevölkerung für die 5. IV-Revision ausgesprochen. Mit der Revision wurde die Invalidenversicherung (IV) neu ausgerichtet. Unter anderem erfolgte ein Ausbau der Integrations- resp. Eingliederungsmassnahmen. Diese Massnahmen sollen die Versicherten darauf vorbereiten, sich wieder in die Arbeitswelt einzugliedern. Über die Entwicklung der Massnahmen, deren Umsetzung, Kosten und die angestrebten Ziele, gibt der kürzlich erschienene Evaluationsbericht Auskunft. Dieser wurde vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) in Auftrag gegeben und durch across concept und socialdesign gemeinsam verfasst.

Drug Checkings in Kontakt- und Anlaufstellen: Evaluation eines Pilotprojektes

Drug Checkings stellen ein Instrument der Schadensminderung dar. Schadensminderung bildet eine von vier Säulen der schweizerischen Drogenpolitik und ist Teil der Nationalen Strategie Sucht. Was ist der Nutzen eines Drug Checkings in Kontakt- und Anlaufstellen für die Nutzerinnen und Nutzer dieser Einrichtungen? Wie wirkt sich eine Substanzanalyse und Beratung auf das Wissen zu schadensminderndem Konsum aus? Kann ein Drug Checking das effektive Konsumverhalten beeinflussen? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) beauftragten Evaluation des Pilotprojekts «Beurteilung und Begleitung des Drug Checkings in Kontakt- und Anlaufstellen». Hier geht es zum ausführlichen Evaluationsbericht, das zusammenfassende Faktenblatt finden Sie hier.

Formative Evaluation der Umsetzung des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG)

Der Bundesrat will mit seiner Strategie Gesundheit2020 die Versorgungsqualität im Gesundheitsbereich erhöhen. Ein wesentliches Element der Strategie ist die Förderung elektronischer Gesundheitsdienste («eHealth») und insbesondere die Förderung des elektronischen Patientendossiers (EPD).

Am 19. Juni 2015 haben der Stände- und Nationalrat das Bundesgesetz zum elektronischen Patientendossier (EPDG ) verabschiedet. Es trat am 15. April 2017 in Kraft. In Artikel 18 des EPDG wird festgehalten, dass das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) dafür sorgt, dass die Massnahmen des Gesetzes periodisch evaluiert und dem Bundesrat über die Ergebnisse berichtet werden soll.

Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) begleiten unsere Senior Projektleiterin Ricarda Ettlin und unser Projektleiter Samuel Wetz die Umsetzung des Gesetzes im Rahmen der formativen Evaluation. Der Arbeitsbericht zur ersten Phase, in welchem unser ehemaliger Senior Projektleiter Reto Jörg mitwirkte ist nun publiziert und öffentlich verfügbar. Er umfasst unter anderem Ergebnisse zum allgemeinen Stand der Umsetzung, Kohärenz der Umsetzung mit den Zielsetzungen des EPDG, Finanzierung der Stamm-/Gemeinschaften und Finanzhilfen und zeigt verschiedene Herausforderungen auf.

Situationsanalyse zum Angebot und zur Finanzierung der Not- und Schutzunterkünfte in den Kantonen

Im Auftrag der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren SODK hat socialdesign einen Bericht zur Situation der Not- und Schutzunterkünfte in den Kantonen erarbeitet. Dieser gibt Antworten auf die folgenden Fragen: Wie viele Plätze in Schutz- und Notunterkünften stehen in den Kantonen aktuell zur Verfügung? Und wie sieht die Finanzierung dieser Schutz- und Notunterkünfte aus?

Wirkfaktoren in der Online-Beratung am Beispiel des Portals SafeZone.ch

Psychosoziale Online-Beratung ist mittlerweile ein fester Bestandteil professioneller Beratung und Behandlung. Professionelle E-Beratung stellt jedoch spezifische Anforderungen sowohl an Fachpersonen, wie auch an die Qualitätssicherung. Alwin Bachmann, Stv. Leiter von Infodrog, und unsere Senior Projektleiterin Ricarda Ettlin beleuchten in ihrem Artikel in der Zeitschrift Case Management anhand einer Inhaltsanalyse von 1000 anonymisierten Beratungsakten des Portals SafeZone.ch einerseits die zentralen Wirkfaktoren der Mailberatung. Andererseits verweisen sie auf die fachlichen Anforderungen zur Umsetzung dieser Wirkfaktoren.

Koordinierte Versorgung von psychisch-körperlich Erkrankten: Modelle guter Praxis

Die Forschung und Theorie verweisen darauf, dass die koordinierte Versorgung für Personen, die psychisch erkrankt sind und gleichzeitig eine somatische Erkrankung aufweisen, besonders wichtig und notwendig ist. Basierend auf einer Situationsanalyse haben wir den Handlungsbedarf im Bereich der psychisch-körperlichen Komorbidität aufgezeigt.  Jedoch sind wenige Kenntnisse vorhanden, wie in der Praxis Modelle einer koordinierten Versorgung umgesetzt werden (können).
Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat socialdesign Modelle guter Praxis recherchiert und vertieft analysiert. Im Zuge der Analyse wurden die Modelle auch an einem der Workshops am 1. Nationalen Patientenkongress mit Betroffenen und Fachpersonen valorisiert.
Rahmen der Analyse bildet das Projekt «Koordinierte Versorgung» der Strategie Gesundheit2020, welches zum Ziel hat, die Versorgungsqualität spezifischer Patientengruppen entlang der ganzen Behandlungskette zu verbessern.

Evaluation: Vertrauen ist gut, Wirkung zeigen ist besser

In der ersten Jahresausgabe des Magazins für Nonprofit-Management und -Marketing „Stiftung & Sponsoring“ ist ein Artikel unserer Senior Projektleiterinnen Regula Ruflin und Ricarda Ettlin zusammen mit Andreas Wieser, Kompetenzzentrum Stiftungen Von Graffenried Gruppe, erschienen. Der Bericht zeigt unter anderem auf, wie Stiftungen ihre Glaubwürdigkeit stärken und wirkungsvoller werden können. Er enthält zudem eine 10-Punkte-Checkliste, welche bei der Umsetzung der Wirkungsüberprüfung eingesetzt werden kann. Den Artikel finden Sie hier.

Evaluation der Qualitätsmessungen in der Rehabilitation

Im Auftrag des ANQ (Nationaler Verein für Qualitätsentwicklungen in Spitälern und Kliniken) hat socialdesign die Qualitätsmessungen in der Rehabilitation mittels einer Befragung aller zentraler Anspruchsgruppen (Kliniken und Spitäler, Kantone und Versicherer) evaluiert. Basierend auf den Ergebnissen der Evaluation wird der ANQ den Messplan Rehabilitation weiterentwickeln.
Den Auswertungsbericht finden Sie hier auf Deutsch oder Englisch.