Verabschiedung der gesundheitspolitischen Strategie 2020-2030

Der Bundesrat hat am 6. Dezember 2019 die gesundheitspolitische Strategie 2020-2030 verabschiedet. Diese baut auf der bisherigen Strategie Gesundheit2020 auf und konzentriert sich auf die vier dringlichsten Herausforderungen. Dazu gehören der technologische und digitale Wandel, die demographischen und gesellschaftlichen Veränderungen, der Erhalt einer qualitativ hohen und finanziell tragbaren Versorgung und die Chancen auf ein Leben in Gesundheit. Weitere Informationen und wie sich das weitere Vorgehen gestaltet lesen Sie hier.

Academy-Anlass 2019

Am 31. Oktober 2019 fand der socialdesign Academy-Anlass statt. In zwei Kurzreferaten hatten Interessierte die Gelegenheit, einen Einblick in die aktuellen Themen “Gleichstellung” und “Alter” zu erhalten.

Gleiche Rechte für Menschen mit Behinderung – auch gleiche Chancen?

Referat von Dr. Simon Meier, Projekte & Beratung

Die Frage der Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderung ist eines der wichtigen politischen Anliegen der letzten Jahre. Mit der UN Behindertenrechtskonvention weht ein neuer Wind im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Diese umzusetzen resp. eine inklusive Gesellschaft anzustreben, ist und bleibt eine Herausforderung für Behörden, Fachpersonen und die gesamte Gesellschaft. Im Referat erfuhren die Teilnehmenden mehr zum aktuellen Diskurs über Gleichstellung, soziale Teilhabe und Selbstbestimmung in der Schweiz. Darauf aufbauend wurde mittels Praxisbeispielen veranschaulicht, welche spezifischen Haltungen, Kenntnisse und Fähigkeiten unterstützen, um unter den veränderten Rahmenbedingungen kompetent tätig zu sein und eine möglichst hohe Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Hier finden Sie die Präsentation zum Referat.

 

Heutige Alter(n)sbilder

Referat von Dr. phil. Francesca Rickli, Projekte & Beratung

Wie die AHV als Sozialwerk zukünftig schwarze Zahlen schreiben soll, beschäftigt aktuell die ganze Schweiz. Doch stellt sich dabei die Frage, wie wollen wir eigentlich alt werden? Welche Konsequenzen haben der demographische Wandel und das als marode verschriene System auf unsere Altersbilder?
In diesem spannenden Kurzreferat erhielten die Teilnehmenden basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen einen vielschichtigen Einblick in gängige Alter(n)sbilder. Wie wurde aus dem Grossmütterchen auf der Ofenbank die aktive Grossmutter in atmungsaktiver Outdoor-Kleidung und wer profitiert von positiven Alter(n)sbildern und wer bleibt davon ausgeschlossen? Hier finden Sie die Präsentation zum Referat.

 

 

Haben Sie Fragen zu den Themen oder zu den Präsentationen? Unser Referent Dr. Simon Meier und unsere Referentin Dr. phil. Francesca Rickli stehen Ihnen gerne für Ihre Fragen und einen Austausch zur Verfügung.

Es gibt immer eine Alternative zu Gewalt

Kinderschutz Schweiz hat im Rahmen einer 2. Sensibilisierungkampagne eine kurze Filmdokumentation lanciert, in welcher Eltern und Grosseltern erzählen, wie sie in der Vergangenheit reagiert haben, wenn es zu nervenaufreibenden Erziehungssituationen kam. Es geht um ganz alltägliche Stresssituationen im Umgang mit dem Nachwuchs, die Eltern an ihre Grenze bringen. Doch wie kann man sich in solchen Situationen besser verhalten? Eltern und Grosseltern stellen in diesem Kurzfilm Handlungsalternativen für andere Erziehungsberechtigte vor, welche zeigen, dass es immer eine Alternative zu Gewalt gibt.

Wirkfaktoren in der Online-Beratung am Beispiel des Portals SafeZone.ch

Psychosoziale Online-Beratung ist mittlerweile ein fester Bestandteil professioneller Beratung und Behandlung. Professionelle E-Beratung stellt jedoch spezifische Anforderungen sowohl an Fachpersonen, wie auch an die Qualitätssicherung. Alwin Bachmann, Stv. Leiter von Infodrog, und unsere Senior Projektleiterin Ricarda Ettlin beleuchten in ihrem Artikel in der Zeitschrift Case Management anhand einer Inhaltsanalyse von 1000 anonymisierten Beratungsakten des Portals SafeZone.ch einerseits die zentralen Wirkfaktoren der Mailberatung. Andererseits verweisen sie auf die fachlichen Anforderungen zur Umsetzung dieser Wirkfaktoren.

Koordinierte Versorgung von psychisch-körperlich Erkrankten: Modelle guter Praxis

Die Forschung und Theorie verweisen darauf, dass die koordinierte Versorgung für Personen, die psychisch erkrankt sind und gleichzeitig eine somatische Erkrankung aufweisen, besonders wichtig und notwendig ist. Basierend auf einer Situationsanalyse haben wir den Handlungsbedarf im Bereich der psychisch-körperlichen Komorbidität aufgezeigt.  Jedoch sind wenige Kenntnisse vorhanden, wie in der Praxis Modelle einer koordinierten Versorgung umgesetzt werden (können).
Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat socialdesign Modelle guter Praxis recherchiert und vertieft analysiert. Im Zuge der Analyse wurden die Modelle auch an einem der Workshops am 1. Nationalen Patientenkongress mit Betroffenen und Fachpersonen valorisiert.
Rahmen der Analyse bildet das Projekt «Koordinierte Versorgung» der Strategie Gesundheit2020, welches zum Ziel hat, die Versorgungsqualität spezifischer Patientengruppen entlang der ganzen Behandlungskette zu verbessern.

Evaluation der Qualitätsmessungen in der Rehabilitation

Im Auftrag des ANQ (Nationaler Verein für Qualitätsentwicklungen in Spitälern und Kliniken) hat socialdesign die Qualitätsmessungen in der Rehabilitation mittels einer Befragung aller zentraler Anspruchsgruppen (Kliniken und Spitäler, Kantone und Versicherer) evaluiert. Basierend auf den Ergebnissen der Evaluation wird der ANQ den Messplan Rehabilitation weiterentwickeln.
Den Auswertungsbericht finden Sie hier auf Deutsch oder Englisch.

Die Evaluation ist nicht der Eindringling im Projekt

Wie lässt sich ein Projekt kreativ und kompetent evaluieren? Wie gestaltet man eine Evaluation als Lernprozess für alle Beteiligten? Mit diesen Schlüsselfragen setzt sich aktuell das Evaluationsteam von euforia intensiv auseinander: euforia fördert als soziale Organisation mit Sitz in Genf das sinnhafte Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Ein aktuelles Projekt ist The Unleash Project – euforia bietet damit eine Plattform, um sich über innovative und zukunftsgerichtete Arbeitsmodelle auszutauschen. Der Austausch findet im Rahmen von regelmässigen Wochenend-Workshops statt, in denen junge Berufsleute, Fachpersonen und Arbeitgeber die Arbeitswelt von heute und morgen verbinden.

Das Evaluationsteam von euforia entwickelt in The Unleash Project aktuell ein Evaluationsdesign, welches Wirkung effizient messen und zugleich partizipative Lernprozesse fördern soll. socialdesign unterstützt euforia bei der Entwicklung und Anwendung dieses Evaluationsdesigns. Im Interview erzählt Luís Costa, Evaluator bei euforia, von «der Mission, Innovation in eine Evaluation zu bringen» – und teilt Herausforderungen, Schlüsselerkenntnisse und Erfolgsrezepte.

Luís, während den letzten Monaten habt ihr ein Evaluationsdesign für The Unleash Project entwickelt und laufend angewandt. Welche Ziele verfolgt ihr mit der Evaluation?

Wir verfolgen zwei übergeordnete Ziele: Erstens ist unser Ziel eine Evaluation, welche direkt in das Projekt eingebettet ist und allen Beteiligten laufend neue Erkenntnisse zur Weiterentwicklung des Projektes liefert. Zweitens wollen wir wissen, welche Wirkungen wir mit dem Projekt erzielen – auf diesen Wirkungen wollen wir aufbauen und darüber kommunizieren.

Ihr seid mitten im Projekt- und folglich Evaluationsprozess: Welche Zwischenresultate habt ihr in Bezug auf die zwei Hauptziele bereits erreicht?

Einerseits sind wir auf gutem Weg, ein Evaluationsdesign zu entwickeln, welches die Projektleitenden als Instrument für die ständige Projektoptimierung benutzen. Wir werten Erfolgsfaktoren und Verbesserungspotentiale nach jedem Workshop, welcher integraler Bestandteil des Projektes bildet, aus. Die daraus resultierenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen teilen wir mit unseren Kollegen, welche das Projekt operativ leiten. Die Evaluation ist folglich kein Fremder oder Eindringling im Projekt, sondern harmonisch darin eingebettet. Unser zweites Ziel, die Wirkungsmessung, ist ein trickreicheres Unterfangen: Hier ist es wichtig, eine langfristige Perspektive einzunehmen und Daten über einen Zeitraum zu vergleichen. Erste Resultate zeigen uns, dass die Projektteilnehmenden neue Arbeitsmodelle und -ansätze, welche sie in Workshops erlernen resp. entwickeln, auch in ihrem Berufsalltag anwenden. Genau das wollen wir bewirken.

Evaluationen werden oft als ein Muss wahrgenommen. Im Gegensatz dazu habt ihr euch zum Ziel gesetzt, ein Evaluationsdesign zu entwickeln, welches die Werte eurer Organisation adäquat spiegelt – Werte wie freudvolles Engagement, Kreativität und «out-of-the-box»-Denken. Mit welchen Herausforderungen seht ihr euch bei diesem Prozess konfrontiert?

Die grösste Herausforderung besteht für uns darin, dass wir uns von konventionellen Methoden, mit denen Evaluationen meistens durchgeführt werden, lösen. Dahinter stecken ein Mentalitätswechsel und eine neue Denkart: Es geht nicht darum, laufend zu denken, dass man ein Projekt evaluieren muss oder – wie es viele von uns aus der Schulzeit kennen – Fehler und Mängel aufzudecken. Vielmehr geht es darum, zu reflektieren, welche Informationen allen Beteiligten helfen, aus Prozessen zu lernen und diese Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Diese Denkart impliziert, dass Evaluationsteam, Projektleitende und Projektteilnehmende eng zusammenarbeiten und sich austauschen. Wir sind nach wie vor daran, die vielfach bestehende Lücke zwischen Projekt und Evaluation zu schliessen. Wie jeder Mentalitätswechsel erfordert dieser Schritt auch in unserer Organisation Zeit.

Was sind konkrete Methoden, mit welcher eine Evaluation aus eurer Sicht gemeinsames Lernen und Partizipation fördern kann?

Für The Unleash Project haben wir eine innovative Umfragemethodik entworfen: Die Umfrage basiert auf einem Online-Fragebogen, welcher Informationen mit farbigen Visualisierungen, bewegten Bildern und attraktiven Formulierungen generiert. Wichtig ist, dass wir dieses Instrument nicht mehr im klassischen Sinn als «Umfrage» bezeichnen, sondern ihm einen eigenständigen Namen geben: Der «Happymeter» besagt, dass uns mit der Befragung primär die Zufriedenheit der Projektteilnehmenden interessiert. Viele der Teilnehmenden äussern im Kommentarfeld explizit Begeisterung für das Befragungsformat, was uns in unserer Methodik bestätigt. Ein weiteres Schlüsselelement bilden für uns sogenannte Echtzeit-Evaluationsinstrumente: Wir nutzen ausgewählte Momente in der Projektumsetzung, um Daten zu erheben. Beispielsweise findet am Ende jedes Workshops eine Abschlussrunde statt. Für diese Runde stellen wir den Projektleitenden Methoden zur Verfügung, um Erfahrungen interaktiv mit den Teilnehmenden zu reflektieren – unsere Rolle als Evaluationsteam besteht anschliessend darin, die Inhalte aus diesem Debriefing systematisch zu analysieren.

Welche Unterstützung bietet euch socialdesign bei der Entwicklung eures Evaluationsdesigns?

Wir erleben die Zusammenarbeit mit socialdesign als Coaching, das uns befähigt, unsere eigenen Lösungen zu finden. socialdesign führt uns durch diesen Prozess, stellt Fragen und zeigt uns Möglichkeiten auf um dorthin zu gelangen, wo wir selbst hinwollen. Besonders intensiv und inspirierend sind die gemeinsamen Workshops: socialdesign sagt uns darin nicht, was wir tun sollen, sondern unterstützt uns, selber Antworten zu entwickeln. Als Resultat dieser Ko-Kreation ziehen wir für uns aus jedem Workshop viel neues Wissen und Inputs. In persönlicher Sicht hat die Zusammenarbeit mit socialdesign mein eigenes Interesse an einer Coaching-Tätigkeit geweckt. Ich begleite bereits jetzt andere Organisationen bei der Durchführung von Evaluationen und möchte dieses Engagement in Zukunft verstärken.

Während wir dieses Interview führen, sitzt du an deinem Arbeitsplatz in Portugal: euforia besteht aus einem Team mit Mitarbeitenden, welche in vielen verschiedenen Städten und Ländern arbeiten. Die Relevanz von Mobilität und ortsunabhängigen Arbeitsmodellen nimmt laufend zu – welches Rezept wendet euforia an, damit ‘remote work’ ein Erfolg ist?

Menschlichkeit und Wohlbefinden stehen bei uns an erster Stelle. Als Schlüsselzutat in unserem Rezept erachte ich unsere Retraiten: Das ganze Team von euforia trifft sich zweimal jährlich – im Frühjahr an einem schönen Ort in den Bergen, im Herbst am Meer. Während einer Woche arbeiten wir jeweils intensiv zusammen und lernen uns gleichzeitig beim gemeinsamen Kochen, Essen und vielen Aktivitäten persönlich besser kennen. Diese Verbindung befähigt uns, im Arbeitsalltag trotz räumlicher Distanz eng zusammenzuarbeiten. Im Alltag arbeiten wir oft mit moderner Kommunikation: Zu Beginn jeder Skype- oder Hangout-Konversation nehmen wir uns dabei Zeit, uns über unser aktuelles persönliches Wohlbefinden austauschen. Diese «personal checkings» sind unser Erfolgsrezept.

Vielen Dank für dieses Interview, Luís.

Gesundheitliche Chancengleichheit: Wie gleich sind die Chancen in der Schweiz?

Am 18. Januar 2018 fand in Bern die 19. Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz und 4. NCD-Stakeholderkonferenz statt. Im Rahmen dieser Konferenz hat Regula Ruflin ein Referat zum Thema Gesundheitliche Chancengleichheit: Wie gleich sind die Chancen in der Schweiz? Zahlen, Fakten und Hintergründe gehalten. Das Referat basiert auf einer Broschüre, welche unsere Projektleiterinnen Katja Schnyder-Walser und Manuela Spiess in Zusammenarbeit mit dem BAG und Magma Branding erarbeitet haben. Ende 2018 ist die Broschüre durch das BAG um das Thema Sucht erweitert worden, diese erweiterte Version finden Sie hier. Die Broschüre zeigt auf, wie es um die gesundheitliche Chancengleichheit in der Schweiz steht. Auch das Schweizerische Fernsehen hat das Thema in der Sendung Puls in einem Kurzbeitrag aufgegriffen und Auszüge aus der Broschüre gezeigt. Weitere Informationen und Unterlagen zur Konferenz finden Sie hier.

Im Hintergrunddokument, welches Anfang 2019 erschienen ist und eine Vertiefung und Erweiterung der Broschüre darstellt, hat socialdesign im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem BAG die Daten- und Faktenlage aktualisiert und ergänzt.

 

Academy-Referate

Im Rahmen unseres ersten Academy-Anlasses im August haben wir Ihnen in kurzen Referaten Themenstellungen näher vorgestellt, welchen wir in unserer Arbeit begegnen. Die beiden Referate zu Strategieentwicklung, auch mit wenig Aufwand und Wirkungsmessung in Integrationsprogrammen finden Sie auf unserer Academy.

Strategieentwicklung, auch mit wenig Aufwand.

Die Strategiefindung ist bei Organisationen und Unternehmen ein Prozess, der sorgfältig durchgeführt wird und in der Regel ressourcenintensiv ist.
Es kann aber auch vorkommen, dass die Zeit drängt, wenig Ressourcen vorhanden sind oder bereits viele Grundlagen für die Strategie bestehen.
Erfahren Sie in diesem Referat, welche Möglichkeiten es in solchen Fällen gibt, einen Strategieprozess durchzuführen, mit wenig Aufwand, aber dennoch sorgfältig.

Wirkungsmessung in Integrationsprogrammen.

Die Wirksamkeit von Integrationsprogrammen ist in der Fachwelt sehr umstritten, weshalb von den Anbietern solcher Programme zunehmend ein Nachweis der Wirkungen eingefordert wird. In Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule hat socialdesign ein Instrument zur Messung der Wirkungen von Integrationsprogrammen entwickelt. Das Instrument basiert auf einem Wirkungsmodell, welches nebst den harten Wirkungsdimensionen (berufliche Integration, Ablösung von der Sozialhilfe) auch weiche Wirkungsdimensionen (Gesundheit, soziale Integration, etc.) berücksichtigt. Erfahren Sie in unserem Referat mehr dazu.

Chancengleichheit im Gesundheitsbereich

Mit der Strategie «Gesundheit 2020» möchte der Bundesrat Massnahmen erarbeiten, welche die Versorgungsqualität, Chancengleichheit, Transparenz und Lebensqualität in der Schweiz weiter sichern und stärken. Im Rahmen dieser Strategie hat das Bundesamt für Gesundheit BAG drei Grundlagenberichte in Auftrag gegeben, um mögliche Massnahmen in den Bereichen Chancengleichheit, Migration und Gesundheit zu erarbeiten. socialdesign hat eine Literaturanalyse zum Thema «Gesundheitliche Ungleichheit» durchgeführt und in einem umfassenden Bericht die Ursachen, Problemfelder und mögliche Massnahmen festgehalten. Sämtliche Berichte und weitere Informationen finden Sie hier.