Formative Evaluation der Umsetzung des Bundesgesetzes über das elektronische Patientendossier (EPDG)

Der Bundesrat will mit seiner Strategie Gesundheit2020 die Versorgungsqualität im Gesundheitsbereich erhöhen. Ein wesentliches Element der Strategie ist die Förderung elektronischer Gesundheitsdienste («eHealth») und insbesondere die Förderung des elektronischen Patientendossiers (EPD).

Am 19. Juni 2015 haben der Stände- und Nationalrat das Bundesgesetz zum elektronischen Patientendossier (EPDG ) verabschiedet. Es trat am 15. April 2017 in Kraft. In Artikel 18 des EPDG wird festgehalten, dass das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) dafür sorgt, dass die Massnahmen des Gesetzes periodisch evaluiert und dem Bundesrat über die Ergebnisse berichtet werden soll.

Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) begleiten unsere Senior Projektleiterin Ricarda Ettlin und unser Projektleiter Samuel Wetz die Umsetzung des Gesetzes im Rahmen der formativen Evaluation. Der Arbeitsbericht zur ersten Phase, in welchem unser ehemaliger Senior Projektleiter Reto Jörg mitwirkte ist nun publiziert und öffentlich verfügbar. Er umfasst unter anderem Ergebnisse zum allgemeinen Stand der Umsetzung, Kohärenz der Umsetzung mit den Zielsetzungen des EPDG, Finanzierung der Stamm-/Gemeinschaften und Finanzhilfen und zeigt verschiedene Herausforderungen auf.

Evaluation: Vertrauen ist gut, Wirkung zeigen ist besser

In der ersten Jahresausgabe des Magazins für Nonprofit-Management und -Marketing „Stiftung & Sponsoring“ ist ein Artikel unserer Senior Projektleiterinnen Regula Ruflin und Ricarda Ettlin zusammen mit Andreas Wieser, Kompetenzzentrum Stiftungen Von Graffenried Gruppe, erschienen. Der Bericht zeigt unter anderem auf, wie Stiftungen ihre Glaubwürdigkeit stärken und wirkungsvoller werden können. Er enthält zudem eine 10-Punkte-Checkliste, welche bei der Umsetzung der Wirkungsüberprüfung eingesetzt werden kann. Den Artikel finden Sie hier.

Begleitetes Wohnen für Menschen mit Behinderung

Bereits zwei Stunden Begleitung von Menschen mit Behinderung bei ihnen zu Hause können genügen, um die physische und psychische Gesundheit zu verbessern, soziale Kontakte zu fördern und neue Kompetenzen im Alltagsleben zu erlernen. Dies ergab eine Studie zur Wirkung der Dienstleistung «Begleitetes Wohnen», welche Pro Infirmis Jura Neuchâtel in Auftrag gab.

Evaluationsbericht (nur auf Französisch)

 

Evaluation von Modellversuchen aus der Sicht der Praxisinstitutionen

In der schweizerischen Zeitschrift für Kriminologie (SZK ) veröffentlichte Klaus Mayer einen Beitrag zu «Evaluation von Modellversuchen aus der Sicht der Praxisinstitutionen – Notwendiges Übel, unnötiger Aufwand, einmalige Chance?». Warum Innovationen im Rahmen von Modellversuchen durch eine Evaluation begleitet werden müssen, lesen Sie in dieser Zeitschrift ab Seite 39.