Situationsanalyse zum Angebot und zur Finanzierung der Not- und Schutzunterkünfte in den Kantonen

Im Auftrag der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren SODK hat socialdesign einen Bericht zur Situation der Not- und Schutzunterkünfte in den Kantonen erarbeitet. Dieser gibt Antworten auf die folgenden Fragen: Wie viele Plätze in Schutz- und Notunterkünften stehen in den Kantonen aktuell zur Verfügung? Und wie sieht die Finanzierung dieser Schutz- und Notunterkünfte aus?

Koordinierte Versorgung von psychisch-körperlich Erkrankten: Modelle guter Praxis

Die Forschung und Theorie verweisen darauf, dass die koordinierte Versorgung für Personen, die psychisch erkrankt sind und gleichzeitig eine somatische Erkrankung aufweisen, besonders wichtig und notwendig ist. Basierend auf einer Situationsanalyse haben wir den Handlungsbedarf im Bereich der psychisch-körperlichen Komorbidität aufgezeigt.  Jedoch sind wenige Kenntnisse vorhanden, wie in der Praxis Modelle einer koordinierten Versorgung umgesetzt werden (können).
Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat socialdesign Modelle guter Praxis recherchiert und vertieft analysiert. Im Zuge der Analyse wurden die Modelle auch an einem der Workshops am 1. Nationalen Patientenkongress mit Betroffenen und Fachpersonen valorisiert.
Rahmen der Analyse bildet das Projekt «Koordinierte Versorgung» der Strategie Gesundheit2020, welches zum Ziel hat, die Versorgungsqualität spezifischer Patientengruppen entlang der ganzen Behandlungskette zu verbessern.

WiMe-Int© – Instrument zur Messung der Wirksamkeit von Integrationsprogrammen

Die socialdesign ag und die Berner Fachhochschule haben gemeinsam das Messinstrument WiMe-Int © zur Wirkungsmessung von Integrationsprogrammen entwickelt. Dieses berücksichtigt verschiedene Wirkungsdimensionen wie die soziale Integration, die Gesundheit, Sprach- und Arbeitsmarktkompetenzen sowie Zukunftsperspektiven. Ebenfalls gemessen werden harte Faktoren wie die Vermittlungsquote sowie die materielle Situation. Das Instrument WiMe-Int© erlaubt somit eine ganzheitliche und standardisierte Beurteilung der Wirkung von Integrationsprogrammen.

Weitergehende Informationen können dem Factsheet oder dem Schlussbericht zu Forschungsprogrammen entnommen werden.

 

Institutionen für Menschen mit Beeinträchtigungen: Kooperation oder Konkurrenz?

Was sind aktuell schwierige und sich verändernde Bedingungen für Institutionen für Menschen mit Beeinträchtigungen? Wie entwickeln diese Organisationen ihre Fähigkeiten zur Erholung und/oder Transformation? Welches sind die aktuellen Trends und mögliche Finanzierungsmodelle? Und inwiefern findet Kooperation oder Konkurrenz statt? Diese und weitere wichtige Fragen haben wir am diesjährigen INSOS -Kongress, der unter dem Motto «Gesund.Agil.Resilient» in Flims durchgeführt wurde, in einem Referat erörtert. Gerne verweisen wir auch auf die Zusammenfassung sowie auf weitere spannende Referate.

Begleitetes Wohnen für Menschen mit Behinderung

Bereits zwei Stunden Begleitung von Menschen mit Behinderung bei ihnen zu Hause können genügen, um die physische und psychische Gesundheit zu verbessern, soziale Kontakte zu fördern und neue Kompetenzen im Alltagsleben zu erlernen. Dies ergab eine Studie zur Wirkung der Dienstleistung «Begleitetes Wohnen», welche Pro Infirmis Jura Neuchâtel in Auftrag gab.

Evaluationsbericht (nur auf Französisch)

 

Qualitätskriterien in der Beratung im Bereich Diskriminierungsschutz

Fokus Beratung von Einzelpersonen

Im Rahmen der kantonalen Integrationsprogramme unterstützt die Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB) Aufbau, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung im Bereich Diskriminierungsschutz. Dafür hat die FRB ein Grundlagendokument zur Qualitätsentwicklung der Beratung im Bereich des Diskriminierungsschutzes erstellt. Das Dokument enthält konkrete Qualitätsstandards und -indikatoren, die Aufgrund der bestehenden Praxiserfahrung formuliert wurden. socialdesign unterstützte die FRB bei der Erarbeitung dieser Qualitätsstandards.

Strategieworkshop

socialdesign bietet ihren Kunden und Kundinnen massgeschneiderte Workshops zum Thema Strategie an. Welche Themenstellungen in einem solchen Workshop behandelt werden können und einen Kundeneindruck eines von socialdesign geleiteten Strategieworkshops finden Sie im Jahresbericht der Stiftung Säntisblick.

In manchem Fällen fehlt jedoch die Zeit, eine Strategieentwicklung in Ruhe anzugehen. Dabei kann Ihnen unser Referat zum Thema «Strategieentwicklung, auch mit wenig Aufwand» weiterhelfen. Hier erfahren Sie mehr dazu.

Chancengleichheit im Gesundheitsbereich

Mit der Strategie «Gesundheit 2020» möchte der Bundesrat Massnahmen erarbeiten, welche die Versorgungsqualität, Chancengleichheit, Transparenz und Lebensqualität in der Schweiz weiter sichern und stärken. Im Rahmen dieser Strategie hat das Bundesamt für Gesundheit BAG drei Grundlagenberichte in Auftrag gegeben, um mögliche Massnahmen in den Bereichen Chancengleichheit, Migration und Gesundheit zu erarbeiten. socialdesign hat eine Literaturanalyse zum Thema «Gesundheitliche Ungleichheit» durchgeführt und in einem umfassenden Bericht die Ursachen, Problemfelder und mögliche Massnahmen festgehalten. Sämtliche Berichte und weitere Informationen finden Sie hier.

Nationale Tagung 2016 – Gleiche Gesundheitsversorgung für alle: Wie erreichen wir das?

Im November 2016 fand die Fachtagung „Nationale Tagung 2016 – Gleiche Gesundheitsversorgung für alle: Wie erreichen wir das?“ statt. Die Tagung bot eine Plattform, um aktuelle Fragestellungen rund um Chancengleichheit und Qualität in der Gesundheitsversorgung zu diskutieren, Best Practices auszutauschen und sich über die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu informieren. Die Unterlagen der Tagung finden Sie hier.