Evaluation von Modellversuchen aus der Sicht der Praxisinstitutionen

In der schweizerischen Zeitschrift für Kriminologie (SZK ) veröffentlichte Klaus Mayer einen Beitrag zu «Evaluation von Modellversuchen aus der Sicht der Praxisinstitutionen – Notwendiges Übel, unnötiger Aufwand, einmalige Chance?». Warum Innovationen im Rahmen von Modellversuchen durch eine Evaluation begleitet werden müssen, lesen Sie in dieser Zeitschrift ab Seite 39.

Prozessevaluation des Modellversuchs Risikoorientierter Sanktionenvollzug (ROS)

Interview mit Stefan Weiss, Leiter Vollzugs- und Bewährungsdienste des Kantons Luzern

Die Kantone Zürich, Luzern, St. Gallen und Thurgau haben von Mai 2010 bis Mai 2014 einen Modellversuch zum Risikoorientierten Sanktionenvollzug (ROS) durchgeführt. Dieser Modellversuch verfolgte das Ziel, einen flächendeckenden, funktions- und organisationsübergreifenden evidenzbasierten Sanktionenvollzug aufzubauen, um die Rückfallgefahr straffälliger Personen systematisch zu verringern (mehr Informationen zu ROS finden Sie hier ).
socialdesign hat den Modellversuch mittels einer Prozessevaluation zu drei Zeitpunkten begleitet. Im nachfolgenden Interview schildert Stefan Weiss, Leiter Vollzugs- und Bewährungsdienste des Kantons Luzern, seine Erfahrungen mit dem Modellversuch und der Prozessevaluation. (more…)

ROS – Risikoorientierter Sanktionenvollzug

Der Modellversuch ROS (Risikoorientierter Sanktionenvollzug) verfolgte das Ziel, einen flächendeckenden, funktions- und organisationsübergreifenden evidenzbasierten Sanktionenvollzug aufzubauen. Damit sollte die Rückfallgefahr straffälliger Personen systematisch verringert werden. Dafür wurden das ROS-Konzept und die darin vorgesehenen Arbeitsmittel und Prozessabläufe vom 1. Mai 2010 bis zum 30. April 2013 in den Kantonen Zürich, St. Gallen, Thurgau und Luzern getestet. Der Modellversuch wurde vom Bundesamt für Justiz unterstützt. socialdesign führte die Prozessevaluation des Modellversuches durch, die Universität Zürich die Ergebnisevaluation.  Weitere Informationen und den gesamten Schlussbericht finden Sie hier und hier.

 

 

Prävention von Jugendgewalt: Strategien statt Einzelmassnahmen

Das Bundesamt für Sozialversicherungen hat einen Bericht veröffentlicht zum Thema „Prävention von Jugendgewalt: Strategien statt Einzelmassnahmen“. Dieser Bericht gibt eine detaillierte Übersicht über den aktuellen Stand der Prävention von Jugendgewalt in der Schweiz. Er zeigt die bestehenden Strukturen, Strategien und Massnahmen der Gewaltprävention in allen Kantonen sowie in ausgewählten Städten und Gemeinden. Der Bericht kann unter folgendem Link heruntergeladen werden.

Qualitätsstandards zum Umgang mit freiheitsbeschränkenden Massnahmen in Institutionen

Das Alters- und Behindertenamt (ALBA) der Gesundheits- und Fürsorgedirektion hat Qualitätsstandards und Arbeitsmittel für die Anwendung von freiheitsbeschränkenden Massnahmen nach KESR in Heimen in den Bereichen Kinder und Jugend, Alter und Behinderung im Kanton Bern publiziert. socialdesign hat das ALBA bei der Entwicklung der Standards und Handlungshilfen unterstützt.