Drug Checkings in Kontakt- und Anlaufstellen: Evaluation eines Pilotprojektes

Drug Checkings stellen ein Instrument der Schadensminderung dar. Schadensminderung bildet eine von vier Säulen der schweizerischen Drogenpolitik und ist Teil der Nationalen Strategie Sucht. Was ist der Nutzen eines Drug Checkings in Kontakt- und Anlaufstellen für die Nutzerinnen und Nutzer dieser Einrichtungen? Wie wirkt sich eine Substanzanalyse und Beratung auf das Wissen zu schadensminderndem Konsum aus? Kann ein Drug Checking das effektive Konsumverhalten beeinflussen? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) beauftragten Evaluation des Pilotprojekts «Beurteilung und Begleitung des Drug Checkings in Kontakt- und Anlaufstellen». Hier geht es zum ausführlichen Evaluationsbericht, das zusammenfassende Faktenblatt finden Sie hier.

Es gibt immer eine Alternative zu Gewalt

Kinderschutz Schweiz hat im Rahmen einer 2. Sensibilisierungkampagne eine kurze Filmdokumentation lanciert, in welcher Eltern und Grosseltern erzählen, wie sie in der Vergangenheit reagiert haben, wenn es zu nervenaufreibenden Erziehungssituationen kam. Es geht um ganz alltägliche Stresssituationen im Umgang mit dem Nachwuchs, die Eltern an ihre Grenze bringen. Doch wie kann man sich in solchen Situationen besser verhalten? Eltern und Grosseltern stellen in diesem Kurzfilm Handlungsalternativen für andere Erziehungsberechtigte vor, welche zeigen, dass es immer eine Alternative zu Gewalt gibt.

Begleitetes Wohnen für Menschen mit Behinderung

Bereits zwei Stunden Begleitung von Menschen mit Behinderung bei ihnen zu Hause können genügen, um die physische und psychische Gesundheit zu verbessern, soziale Kontakte zu fördern und neue Kompetenzen im Alltagsleben zu erlernen. Dies ergab eine Studie zur Wirkung der Dienstleistung «Begleitetes Wohnen», welche Pro Infirmis Jura Neuchâtel in Auftrag gab.

Evaluationsbericht (nur auf Französisch)

 

Gesundheitliche Chancengleichheit: Wie gleich sind die Chancen in der Schweiz?

Am 18. Januar 2018 fand in Bern die 19. Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz und 4. NCD-Stakeholderkonferenz statt. Im Rahmen dieser Konferenz hat Regula Ruflin ein Referat zum Thema Gesundheitliche Chancengleichheit: Wie gleich sind die Chancen in der Schweiz? Zahlen, Fakten und Hintergründe gehalten. Das Referat basiert auf einer Broschüre, welche unsere Projektleiterinnen Katja Schnyder-Walser und Manuela Spiess in Zusammenarbeit mit dem BAG und Magma Branding erarbeitet haben. Ende 2018 ist die Broschüre durch das BAG um das Thema Sucht erweitert worden, diese erweiterte Version finden Sie hier. Die Broschüre zeigt auf, wie es um die gesundheitliche Chancengleichheit in der Schweiz steht. Auch das Schweizerische Fernsehen hat das Thema in der Sendung Puls in einem Kurzbeitrag aufgegriffen und Auszüge aus der Broschüre gezeigt. Weitere Informationen und Unterlagen zur Konferenz finden Sie hier.

Im Hintergrunddokument, welches Anfang 2019 erschienen ist und eine Vertiefung und Erweiterung der Broschüre darstellt, hat socialdesign im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem BAG die Daten- und Faktenlage aktualisiert und ergänzt.

 

Chancengleichheit im Gesundheitsbereich

Mit der Strategie «Gesundheit 2020» möchte der Bundesrat Massnahmen erarbeiten, welche die Versorgungsqualität, Chancengleichheit, Transparenz und Lebensqualität in der Schweiz weiter sichern und stärken. Im Rahmen dieser Strategie hat das Bundesamt für Gesundheit BAG drei Grundlagenberichte in Auftrag gegeben, um mögliche Massnahmen in den Bereichen Chancengleichheit, Migration und Gesundheit zu erarbeiten. socialdesign hat eine Literaturanalyse zum Thema «Gesundheitliche Ungleichheit» durchgeführt und in einem umfassenden Bericht die Ursachen, Problemfelder und mögliche Massnahmen festgehalten. Sämtliche Berichte und weitere Informationen finden Sie hier.

Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz 2017

Am Donnerstag, 19. Januar 2017 findet die Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz in Neuenburg statt. Unter dem Thema „Gesundheitsförderung wirkt!“ werden an der ganztägigen Konferenz Veranstaltungen im Plenum, in Gruppensitzungen und Workshops durchgeführt. Diese wurden durch eine Reihe von interessanten Vorträgen von Experten ergänzt. Anmelden können Sie sich über folgenden Link.