Drug Checkings in Kontakt- und Anlaufstellen: Evaluation eines Pilotprojektes

Drug Checkings stellen ein Instrument der Schadensminderung dar. Schadensminderung bildet eine von vier Säulen der schweizerischen Drogenpolitik und ist Teil der Nationalen Strategie Sucht. Was ist der Nutzen eines Drug Checkings in Kontakt- und Anlaufstellen für die Nutzerinnen und Nutzer dieser Einrichtungen? Wie wirkt sich eine Substanzanalyse und Beratung auf das Wissen zu schadensminderndem Konsum aus? Kann ein Drug Checking das effektive Konsumverhalten beeinflussen? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) beauftragten Evaluation des Pilotprojekts «Beurteilung und Begleitung des Drug Checkings in Kontakt- und Anlaufstellen». Hier geht es zum ausführlichen Evaluationsbericht, das zusammenfassende Faktenblatt finden Sie hier.

Begleitetes Wohnen für Menschen mit Behinderung

Bereits zwei Stunden Begleitung von Menschen mit Behinderung bei ihnen zu Hause können genügen, um die physische und psychische Gesundheit zu verbessern, soziale Kontakte zu fördern und neue Kompetenzen im Alltagsleben zu erlernen. Dies ergab eine Studie zur Wirkung der Dienstleistung «Begleitetes Wohnen», welche Pro Infirmis Jura Neuchâtel in Auftrag gab.

Evaluationsbericht (nur auf Französisch)

 

Chancengleichheit im Gesundheitsbereich

Mit der Strategie «Gesundheit 2020» möchte der Bundesrat Massnahmen erarbeiten, welche die Versorgungsqualität, Chancengleichheit, Transparenz und Lebensqualität in der Schweiz weiter sichern und stärken. Im Rahmen dieser Strategie hat das Bundesamt für Gesundheit BAG drei Grundlagenberichte in Auftrag gegeben, um mögliche Massnahmen in den Bereichen Chancengleichheit, Migration und Gesundheit zu erarbeiten. socialdesign hat eine Literaturanalyse zum Thema «Gesundheitliche Ungleichheit» durchgeführt und in einem umfassenden Bericht die Ursachen, Problemfelder und mögliche Massnahmen festgehalten. Sämtliche Berichte und weitere Informationen finden Sie hier.

Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz 2017

Am Donnerstag, 19. Januar 2017 findet die Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz in Neuenburg statt. Unter dem Thema „Gesundheitsförderung wirkt!“ werden an der ganztägigen Konferenz Veranstaltungen im Plenum, in Gruppensitzungen und Workshops durchgeführt. Diese wurden durch eine Reihe von interessanten Vorträgen von Experten ergänzt. Anmelden können Sie sich über folgenden Link.

Evaluation quint-essenz

quint-essenz ist ein webbasiertes Qualitätssystem für das Management von Projekten und Programmen in Gesundheitsförderung und Prävention. Im Jahr 2015 evaluierte socialdesign Bekanntheit, Nutzung und Potential des Qualitätssystems. Dabei zeigte sich unter anderem, dass die Bekanntheit von quint-essenz bei den befragten Fachpersonen hoch ist und das Qualitätssystem sich als Referenz für Qualitätsarbeit etabliert hat.

Monitoring der regionalen und überregionalen Patientenströme für die Region Nordwestschweiz

Ergebnisse bezüglich der Nordwestschweizer Patientenströme vor und nach der Einführung der KVG-Revision (2012)
Zentrales Anliegen des Monitorings ist einerseits die Dokumentation der medizinischen Leistungserbringung und -inanspruchnahme sowie der regionalen und überregionalen Patientenströme für den Zeitraum der Jahre 2011 bis 2013. Andererseits sollen basierend darauf Rückschlüsse auf die Versorgungslage der Nordwestschweiz im Allgemeinen und der einzelnen Kantone im Speziellen gezogen werden. Untersucht wurden die Bereiche Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie sowie die ambulante Versorgung. Im Rahmen des Monitorings wurden diese Fragestellungen auf Ebene der Nordwestschweiz sowie bezüglich der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn und der Region nördlich des Juras untersucht. Die Ergebnisse des Monitorings wurden in sechs Schlussberichten dargelegt, indem jeweils pro Region (Nordwestschweiz, pro Kanton und Region Nördlich des Juras) ein separater Bericht erstellt wurde. Die Berichte enthalten nebst der Dokumentation der Patientenströme Ansätze zur Analyse bezüglich einer allfälligen Über- und Unterversorgung in der medizinischen Versorgung.