Koordinierte Versorgung von psychisch-körperlich Erkrankten: Modelle guter Praxis

Die Forschung und Theorie verweisen darauf, dass die koordinierte Versorgung für Personen, die psychisch erkrankt sind und gleichzeitig eine somatische Erkrankung aufweisen, besonders wichtig und notwendig ist. Basierend auf einer Situationsanalyse haben wir den Handlungsbedarf im Bereich der psychisch-körperlichen Komorbidität aufgezeigt.  Jedoch sind wenige Kenntnisse vorhanden, wie in der Praxis Modelle einer koordinierten Versorgung umgesetzt werden (können).
Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat socialdesign Modelle guter Praxis recherchiert und vertieft analysiert. Im Zuge der Analyse wurden die Modelle auch an einem der Workshops am 1. Nationalen Patientenkongress mit Betroffenen und Fachpersonen valorisiert.
Rahmen der Analyse bildet das Projekt «Koordinierte Versorgung» der Strategie Gesundheit2020, welches zum Ziel hat, die Versorgungsqualität spezifischer Patientengruppen entlang der ganzen Behandlungskette zu verbessern.

Q-Day 2016

Der Nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Kliniken (ANQ) veranstaltete am 28. Januar 2016 den ersten „Q-Day“. Die Inputs der diversen Expertinnen und Experten fokussierten dabei auf die Nutzungsmöglichkeiten der ANQ-Messungen im klinischen Alltag sowie auf den Nutzen der Messungen in einem breiteren Kontext. Reto Jörg der socialdesign ag unterstützte den ANQ bei der Konzeption, Organisation und Durchführung des Q-Day und leitete zusammen mit Estelle Lécureux das Modul „Statistische Grundlagen“. Weitere Informationen und diverse Präsentationen zum Download finden Sie auf der Webseite des ANQ.

Monitoring der regionalen und überregionalen Patientenströme für die Region Nordwestschweiz

Ergebnisse bezüglich der Nordwestschweizer Patientenströme vor und nach der Einführung der KVG-Revision (2012)
Zentrales Anliegen des Monitorings ist einerseits die Dokumentation der medizinischen Leistungserbringung und -inanspruchnahme sowie der regionalen und überregionalen Patientenströme für den Zeitraum der Jahre 2011 bis 2013. Andererseits sollen basierend darauf Rückschlüsse auf die Versorgungslage der Nordwestschweiz im Allgemeinen und der einzelnen Kantone im Speziellen gezogen werden. Untersucht wurden die Bereiche Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie sowie die ambulante Versorgung. Im Rahmen des Monitorings wurden diese Fragestellungen auf Ebene der Nordwestschweiz sowie bezüglich der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn und der Region nördlich des Juras untersucht. Die Ergebnisse des Monitorings wurden in sechs Schlussberichten dargelegt, indem jeweils pro Region (Nordwestschweiz, pro Kanton und Region Nördlich des Juras) ein separater Bericht erstellt wurde. Die Berichte enthalten nebst der Dokumentation der Patientenströme Ansätze zur Analyse bezüglich einer allfälligen Über- und Unterversorgung in der medizinischen Versorgung.

Zukunft Psychiatrie Kantonale Psychiatriekonzepte und ihre Umsetzung – eine Bestandsaufnahme

Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hat socialdesign im Jahr 2012 eine Bestandsaufnahme der kantonalen Psychiatriekonzepte durchgeführt. Diese basiert auf einer Dokumentenanalyse der kantonalen Psychiatriekonzepte sowie auf einer Online-Befragung zum Stand der Psychiatriekonzepte und ihrer Umsetzung.