Koordinierte Versorgung von psychisch-körperlich Erkrankten: Modelle guter Praxis

Die Forschung und Theorie verweisen darauf, dass die koordinierte Versorgung für Personen, die psychisch erkrankt sind und gleichzeitig eine somatische Erkrankung aufweisen, besonders wichtig und notwendig ist. Jedoch sind wenige Kenntnisse vorhanden, wie in der Praxis Modelle einer koordinierten Versorgung umgesetzt werden (können).
Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat socialdesign Modelle guter Praxis recherchiert und vertieft analysiert. Im Zuge der Analyse wurden die Modelle auch an einem der Workshops am 1. Nationalen Patientenkongress mit Betroffenen und Fachpersonen valorisiert.
Rahmen der Analyse bildet das Projekt «Koordinierte Versorgung» der Strategie Gesundheit2020, welches zum Ziel hat, die Versorgungsqualität spezifischer Patientengruppen entlang der ganzen Behandlungskette zu verbessern. Hier geht es zum Bericht und den «Modellen guter Praxis».

Sport und körperliche Aktivität helfen gegen Depressionen

Die von einem internationalen Team von Wissenschaftlern unter Beteiligung der Universität Bern entstandene Publikation, fasst erstmals alle verfügbaren Metaanalysen zum Thema Sport und Depressionen zusammen. Eine Vielzahl von Metaanalysen zeigt eine positive Wirkung von Sport und körperlicher Aktivität auf Depressionen.

Erste interdisziplinäre kantonale Tagung „Kinder psychisch belasteter Eltern“

Am Samstag, 18. Oktober 2014, wird eine Tagung in Bern stattfinden zum Thema „Kinder psychisch belasteter Eltern“. Diese breit mit getragene Tagung richtet sich an ambulant und stationär tätige Fachleute des Sozial- und Gesundheitswesens sowie der Schulen. Rednerinnen und Redner der am Thema „Kinder psychisch belasteter Eltern“ beteiligten Fachbereiche geben Impulse zum Thema.Als erster stimmt Herr Regierungsrat Philippe Perrenoud mit seinem Einführungsreferat ins Thema ein. Die Stimme der Betroffenen wird klar zu hören sein: Lesly Luff, heute Kindergärtnerin, mit einer psychisch erkrankten Mutter aufgewachsen und Ines Langenegger, Betroffenenvertreterin, tätig bei den UPD Bern, berichten über ihre eigenen Erlebnisse. Dr. med. Michael Hipp, Erwachsenenpsychiater und Leiter eines sozialpsychiatrischen Dienstes (DE), wird als Hauptredner das Thema fachlich vertiefen und seine Erfahrungen, die Vernetzung beteiligter Fachleute voranzubringen, darlegen. Es werden präventive und Be-/Handlungs-Interventionen am Beispiel der Marte Meo Methode vorgestellt. Schule und Erziehungsberatung zeigen ihre Sicht anhand konkreter Situationen auf. Schliesslich werden einige ausgewählte Blitzlichter von bereits bestehenden ambulanten sowie teil-/stationären Modellprojekten im Kanton präsentiert werden. Weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden, finden sie unter folgendem Link