Leistungskatalog Frauenhäuser

Gestützt auf den Expertenbericht zur Situation der Frauenhäuser in der Schweiz (2014) gab der Vorstand der Konferenz der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) die Erarbeitung einer Definition des Leistungsangebotes der Frauenhäuser in Auftrag. socialdesign unterstützte die Expert/innen aus den Kantonen von Seiten der Leistungsbestellenden (Opferhilfe, Soziales) sowie von Seiten der Leistungserbringenden (Frauenhäuser) bei der Ausarbeitung eines Leistungskatalogs. Dieser liegt nun vor und kann für Kantone, Städte und Gemeinden Grundlage für die Zusammenarbeit und insbesondere für die Finanzierung von Frauenhäusern (z. B. mittels Leistungsverträgen) bieten. Im Sinne einer Empfehlung zeigt dieser zudem auf, was als Kernleistung der Frauenhäuser verstanden wird. (mehr)

Wie viel Geld dürfen NPO haben?

In der diesjährigen zweiten Ausgabe der CEPS Philanthropie Zeitschrift wurde ein Artikel zur Thematik „Wie viel Geld dürfen NPO haben?“ veröffentlich. Im Leitartikel werden verschiedene Sichtweisen auf die finanzielle Gesundheit von NPO diskutiert. Ferner geht das CEPS der Frage nach, wie hoch Rücklagen einer NPO sein dürfen. Neue Erhebungen des CEPS ermöglichen das erste Mal die Verwaltungskosten von Stiftungen in Verbindung mit ihrem Finanzvermögen zu stellen

Organisationsprüfung von SAVOIRSOCIAL

Anfang 2014 hat SAVOIRSOCIAL, die schweizerische Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales, socialdesign damit beauftragt, eine Organisationsüberprüfung vorzunehmen.

Im Schlussbericht Ende März 2015 wurden seitens der socialdesign unter anderem fünf Organisationsmodelle diskutiert sowie eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Am 16. Juni 2015 hat sich die Mitgliederversammlung der SAVOIRSOCIAL für die empfohlene Modellvariante B1 “KODAS (=kantonale und regionale Organisationen der Arbeitswelt Soziales) entschieden.

Weitere Informationen und den gesamten Schlussbericht finden Sie hier und hier.

CSR-Lexikon für die Praxis

Mit den ersten knapp 100 Einträgen ist am 29. März 2014 das CSR-Lexikon csr-knowledge.net online gegangen. Zu den Begriffen, Methoden und Akteuren rund um die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung bietet das Online-Lexikon praxisorientierte Informationen und weiterführende Links. 50 CSR-Experten aus Wissenschaft, NGOs und Unternehmen haben an der Erstellung der Beiträge mitgewirkt. Weil gerade CSR-Themen Glaubwürdigkeit brauchen, bietet das CSR-Lexikon Namensartikel mit den Websites und dem E-Mail-Kontakt der Autoren. www.csr-knowledge.net

Programm Periurban: ländliche Gemeinden fördern den sozialen Zusammenhalt

Das Programm Periurban der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen (EKM) unterstützt ländliche Gemeinden, die mit innovativen Projekten den sozialen Zusammenhalt und die Partizipation der Bevölkerung stärken. Mit dem Programm Periurban trägt die EKM die Integrationsförderung in Regionen, welche bisher den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und besonders die Integration von Migrantinnen und Migranten kaum oder nicht mit direkter Unterstützung des Bundes förderten. Die EKM schafft damit einen Anreiz zur Entwicklung der Integrationspraxis und die Grundlage für die Verbreitung von guten Beispielen der Integrationsförderung. Kooperationen von mehreren politischen Gemeinden können im Rahmen des Programms 2016 bis 2020 finanzielle Unterstützung für ein mehrjähriges Projekt beantragen. Die Frist für Bewerbungen dauert bis zum 15. März 2015. Zusätzlich bietet die EKM interessierten Gemeinden während der Projektkonzeptionsphase ein professionelles Coaching an. Kontakt: Ruth Tennenbaum, Tel. 058 465 95 30, ruth.tennenbaum@ekm.admin.ch

Informationen: http://www.periurban.ch/periurban-2016/ und http://www.ekm.admin.ch/

Suche, Selektion und Vermittlung von Kader- und Top-Level Führungskräften

Interview mit Daniel Luchsinger, Gründer und Mitinhaber von Mac Lynx

Das Unternehmen Mac Lynx hat sich unter anderem spezialisiert auf die Suche, Selektion, Rekrutierung und Vermittlung von Kader- sowie Top-Level Führungskräfte und Spezialisten im Sozialbereich. Mehr zu dieser Dienstleistung erfahren Sie im Interview mit Daniel Luchsinger. (more…)

Der Leistungsvertrag. Ein Praxisleitfaden

Der Leistungsvertrag ist ein zentrales und bewährtes Arbeitsinstrument der wirkungsorientierten Steuerung staatlicher Leistungen.

Er regelt die Zusammenarbeit innerhalb der öffentlichen Verwaltung sowie die Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und privaten Anbietern (Profit- und Nonprofit-Organisationen). Für einen gelingenden Einsatz von Leistungsverträgen ist Wissen über Vorbereitungshandlungen, Vertragsverhandlungsführung, Vertragsformulierung und Vertragsabschluss notwendig. Ebenso wichtig sind Elemente, welche es zur Vertragsumsetzung und deren Überprüfung zu beachten gilt (Controlling, Qualitätsmanagement, Monitoring, Reporting).
Dieser bewährte Praxisleitfaden bearbeitet praxisorientiert die verschiedenen Themen zum Leistungsvertrag. Er zeigt Handlungsmöglichkeiten und Stolpersteine auf und formuliert Tipps zum Vorgehen sowie wichtige Fragen, welche im Rahmen von Kontraktbeziehungen zu stellen sind. Konkrete Fallbeispiele illustrieren die Erörterungen.

Möchten Sie sich gerne zum Thema Leistungsverträge austauschen oder einzelne Spezialfragen diskutieren? Informationen zu online Diskussionsforen und Weiterbildungsanlässen finden Sie unter  http://www.xing.com/net/leistungsvertrag 

Buchdetails

Andreas Dvorak, Regula Ruflin
2., aktualisierte und erweiterte Auflage 2012
XIV + 183 Seiten, 21 Abb.
EUR 24.90 / CHF 38.–
ISBN 978-3-258-07680-5