Private Investitionen für soziale Wirkung? Impact Bonds und andere Finanzierungsmodelle

Interview mit Marco Andreu

Nebst seiner Tätigkeit als Senior Projektleiter bei socialdesign hat sich Dr. Marco Andreu in den letzten Jahren im Rahmen seiner Dissertation an der Universität Warwick intensiv mit Impact Bonds auseinandergesetzt, sowohl im sozialwirtschaftlichen als auch im entwicklungspolitischen Kontext.

Angesichts aktueller Herausforderungen wie Klimawandel, Migration und zunehmende Einkommensungleichheit besteht in verschiedenen Bereichen ein Finanzierungsbedarf, der die Beiträge von staatlichen Geldgebern und traditioneller Philanthropie zunehmend übersteigt; gleichzeitig werden in verschiedenen Bereichen aus Spargründen auch Staatsgelder reduziert. Im Kontext der COVID-19-Pandemie haben sich Debatten über die Finanzierung von Leistungen im Sozial- und Gesundheitswesen und neuartige Finanzierungsmodelle intensiviert.

(more…)

Referat INAS-Tagung

Vom 12.-14.2.2020 fand in Bern die 7. Fachtagung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft Sozialmanagement/Sozialwirtschaft (kurz INAS) statt. Fachexpert*innen aus den Deutschsprachigen Ländern diskutierten an diesen drei Tagen rund ums Thema «Zwischen gesellschaftlichem Auftrag und Wettbewerb» Fragen, welche Organisationen der Sozialwirtschaft betreffen. Regula Ruflin hielt eine der vier Keynote Vorträge über die Bestellung und Finanzierung von Leistungen. Sie zeigte zentrale Einflussfaktoren und ihre Auswirkungen auf die Bestellung und Finanzierung von sozialwirtschaftlichen Leistungen auf und den damit einhergehenden Handlungsbedarf v.a. in Forschung und Praxis des Sozialmanagements. Sie finden ihren Beitrag hier. Gerne verweisen wir auch auf die vielen weiteren spannenden Beiträge der Fachtagung.

Leistungskatalog Frauenhäuser

Gestützt auf den Expertenbericht zur Situation der Frauenhäuser in der Schweiz (2014) gab der Vorstand der Konferenz der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) die Erarbeitung einer Definition des Leistungsangebotes der Frauenhäuser in Auftrag. socialdesign unterstützte die Expert/innen aus den Kantonen von Seiten der Leistungsbestellenden (Opferhilfe, Soziales) sowie von Seiten der Leistungserbringenden (Frauenhäuser) bei der Ausarbeitung eines Leistungskatalogs. Dieser liegt nun vor und kann für Kantone, Städte und Gemeinden Grundlage für die Zusammenarbeit und insbesondere für die Finanzierung von Frauenhäusern (z. B. mittels Leistungsverträgen) bieten. Im Sinne einer Empfehlung zeigt dieser zudem auf, was als Kernleistung der Frauenhäuser verstanden wird. (mehr)

Wie viel Geld dürfen NPO haben?

In der diesjährigen zweiten Ausgabe der CEPS Philanthropie Zeitschrift wurde ein Artikel zur Thematik „Wie viel Geld dürfen NPO haben?“ veröffentlich. Im Leitartikel werden verschiedene Sichtweisen auf die finanzielle Gesundheit von NPO diskutiert. Ferner geht das CEPS der Frage nach, wie hoch Rücklagen einer NPO sein dürfen. Neue Erhebungen des CEPS ermöglichen das erste Mal die Verwaltungskosten von Stiftungen in Verbindung mit ihrem Finanzvermögen zu stellen

Organisationsprüfung von SAVOIRSOCIAL

Anfang 2014 hat SAVOIRSOCIAL, die schweizerische Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales, socialdesign damit beauftragt, eine Organisationsüberprüfung vorzunehmen.

Im Schlussbericht Ende März 2015 wurden seitens der socialdesign unter anderem fünf Organisationsmodelle diskutiert sowie eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Am 16. Juni 2015 hat sich die Mitgliederversammlung der SAVOIRSOCIAL für die empfohlene Modellvariante B1 “KODAS (=kantonale und regionale Organisationen der Arbeitswelt Soziales) entschieden.

Weitere Informationen und den gesamten Schlussbericht finden Sie hier und hier.

CSR-Lexikon für die Praxis

Mit den ersten knapp 100 Einträgen ist am 29. März 2014 das CSR-Lexikon csr-knowledge.net online gegangen. Zu den Begriffen, Methoden und Akteuren rund um die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung bietet das Online-Lexikon praxisorientierte Informationen und weiterführende Links. 50 CSR-Experten aus Wissenschaft, NGOs und Unternehmen haben an der Erstellung der Beiträge mitgewirkt. Weil gerade CSR-Themen Glaubwürdigkeit brauchen, bietet das CSR-Lexikon Namensartikel mit den Websites und dem E-Mail-Kontakt der Autoren. www.csr-knowledge.net

Programm Periurban: ländliche Gemeinden fördern den sozialen Zusammenhalt

Das Programm Periurban der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen (EKM) unterstützt ländliche Gemeinden, die mit innovativen Projekten den sozialen Zusammenhalt und die Partizipation der Bevölkerung stärken. Mit dem Programm Periurban trägt die EKM die Integrationsförderung in Regionen, welche bisher den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und besonders die Integration von Migrantinnen und Migranten kaum oder nicht mit direkter Unterstützung des Bundes förderten. Die EKM schafft damit einen Anreiz zur Entwicklung der Integrationspraxis und die Grundlage für die Verbreitung von guten Beispielen der Integrationsförderung. Kooperationen von mehreren politischen Gemeinden können im Rahmen des Programms 2016 bis 2020 finanzielle Unterstützung für ein mehrjähriges Projekt beantragen. Die Frist für Bewerbungen dauert bis zum 15. März 2015. Zusätzlich bietet die EKM interessierten Gemeinden während der Projektkonzeptionsphase ein professionelles Coaching an. Kontakt: Ruth Tennenbaum, Tel. 058 465 95 30, ruth.tennenbaum@ekm.admin.ch

Informationen: http://www.periurban.ch/periurban-2016/ und http://www.ekm.admin.ch/

Suche, Selektion und Vermittlung von Kader- und Top-Level Führungskräften

Interview mit Daniel Luchsinger, Gründer und Mitinhaber von Mac Lynx

Das Unternehmen Mac Lynx hat sich unter anderem spezialisiert auf die Suche, Selektion, Rekrutierung und Vermittlung von Kader- sowie Top-Level Führungskräfte und Spezialisten im Sozialbereich. Mehr zu dieser Dienstleistung erfahren Sie im Interview mit Daniel Luchsinger. (more…)