Auswirkungen der KVG-Revision Spitalfinanzierung auf die Spitallandschaft und die Sicherstellung der stationären Versorgung

Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) erarbeitete socialdesign eine Konzept- und Machbarkeitsstudie zu den Auswirkungen der KVG-Revision Spitalfinanzierung auf die Spitallandschaft und die Sicherstellung der stationären Versorgung. Ziel der Studie war es ein umsetzbares Konzept für die Evaluationsarbeiten innerhalb des Themenbereichs „Spitallandschaft und Sicherstellung der Versorgung“ zu erarbeiten und eine erste Bestandesaufnahme in Bezug auf die themenbereichsspezifischen Evaluationsfragestellungen vorzunehmen.
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Leistungskatalog Frauenhäuser

Gestützt auf den Expertenbericht zur Situation der Frauenhäuser in der Schweiz (2014) gab der Vorstand der Konferenz der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) die Erarbeitung einer Definition des Leistungsangebotes der Frauenhäuser in Auftrag. socialdesign unterstützte die Expert/innen aus den Kantonen von Seiten der Leistungsbestellenden (Opferhilfe, Soziales) sowie von Seiten der Leistungserbringenden (Frauenhäuser) bei der Ausarbeitung eines Leistungskatalogs. Dieser liegt nun vor und kann für Kantone, Städte und Gemeinden Grundlage für die Zusammenarbeit und insbesondere für die Finanzierung von Frauenhäusern (z. B. mittels Leistungsverträgen) bieten. Im Sinne einer Empfehlung zeigt dieser zudem auf, was als Kernleistung der Frauenhäuser verstanden wird. (mehr)

Wie viel Geld dürfen NPO haben?

In der diesjährigen zweiten Ausgabe der CEPS Philanthropie Zeitschrift wurde ein Artikel zur Thematik „Wie viel Geld dürfen NPO haben?“ veröffentlich. Im Leitartikel werden verschiedene Sichtweisen auf die finanzielle Gesundheit von NPO diskutiert. Ferner geht das CEPS der Frage nach, wie hoch Rücklagen einer NPO sein dürfen. Neue Erhebungen des CEPS ermöglichen das erste Mal die Verwaltungskosten von Stiftungen in Verbindung mit ihrem Finanzvermögen zu stellen

Potenzialabklärung bei Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen

Im Auftrag des Staatssekretariats für Migration führten socialdesign und der Fachbereich Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule eine Studie zum Thema „Potenzialabklärung bei anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen“ durch. Ziel war es, die Grundlage zur Einführung oder Weiterentwicklung von Potenzialabklärungen sowie den damit verbundenen Instrumenten und Prozessen zu schaffen.

Ein zentrales Element der Fallführung im Kontext der Integration von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen ist die Durchführung einer Potenzialabklärung; diese dient als Ausgangspunkt für die Ausarbeitung eines individuellen Integrationsplans. Die nun vorliegende Studie beinhaltet eine Bestandesaufnahme und zeigt anhand von Fallstudien, dass in verschiedenen Kantonen Potenzialabklärungen bereits durchgeführt werden und häufig in eine Fallführung eingebettet sind.

Durch die Befragung von Praktikerinnen und Praktikern konnte festgemacht werden, welche Schwerpunkte eine Potenzialabklärung für Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene enthalten sollte. Die Studie gibt Auskunft über bestehende kantonale Instrumente zur Fallführung und die Rahmenbedingungen für deren Einsatz. Sie zeigt, dass die Entwicklung und Einführung von Instrumenten zur Potenzialabklärung einem tatsächlichen Bedarf in den Kantonen entspricht.

Leistungsverträge im Beschaffungswesen zwischen Verwaltung und Non-Profit-Organisationen

Vom 9. bis am 11. Juni 2016 führt socialdesign bereits zum zehnten Mal gemeinsam mit dem Institut für Systemisches Management und Public Governance der Universität St.Gallen ein Seminar zum Thema „Leistungsverträge im Beschaffungswesen zwischen Verwaltung und Non-Profit-Organisationen“ durch. Im Zentrum des Seminars stehen die Ausgestaltung, Verhandlung und Umsetzung von Leistungsverträgen im Dienstleistungsbereich.

Ihr Nutzen:

Die Teilnehmenden dieses Seminars erweitern und vertiefen ihr Wissen zu Grundlagen, Instrumenten und Praxis des Beschaffungswesens in Anwendung des Kontraktmanagements und von Leistungsverträgen. Im Verlauf der 2½ Tage werden die systemischen Zusammenhänge, die Zusammenarbeitswirkungen und die erforderlichen Verbindlichkeiten von Leistungsverträgen erarbeitet. Dabei wird den Teilnehmenden ermöglicht, die Brücke zwischen Theorie und Praxis mittels Beispielen herzustellen und mit ihren eigenen Erfahrungen in Verbindung zu setzen. Der Austausch und die Diskussion mit unterschiedlichen Rollen- und FunktionsträgerInnen und ExpertInnen gestattet es, die verschiedenen Facetten des Leistungsvertragsprozesses zu reflektieren und in Ihrem Alltag aktiv zu gestalten.

Mit diesem Seminar erreichen Sie die folgenden Ziele:

  • Sie erachten sich in Ihrer Beschaffungspraxis mit Leistungsverträgen unterstützt und gestärkt und haben Ihre diesbezügliche Wissens- und Handlungskompetenz vertieft.
  • Sie kennen die wichtigsten theoretischen, methodischen, rechtlichen und konzeptionellen Grundlagen von Leistungsverträgen und können deren Bedeutung für Ihre Alltagspraxis umsetzen.
  • Sie verfügen über Checklisten und Handlungsoptionen zur Vorbereitung und Durchführung von Leistungsvertragsverhandlungen sowie zu deren Umsetzungsüberprüfung und Neuverhandlung.

Zielgruppen:

  • Für das Beschaffungswesen verantwortliche Mitarbeitende von Verwaltungsabteilungen und Verwaltungsbetrieben
  • Leitende von Non-Profit-Organisationen
  • Vorstands- bzw. Stiftungsratsmitglieder von Non-Profit-Organisationen
  • Politikerinnen und Politiker

Referierende:

Regula Ruflin, Dr. rer. publ., lic. phil. Sozialarbeiterin
Mitinhaberin socialdesign AG
Kuno Schedler, Prof. Dr.
Professor für Public Management an der Universität St. Gallen, Direktor am IMP-HSG
Andreas Dvorak, MBA
MBA Sozialmanagement / Sozialpolitik WU Wien et dipl. Sozialarbeiter FH, Mitinhaber socialdesign AG
Jürg Felix, Dr.
Projektleiter am IMP-HSG

Weitere Informationen dazu finden Sie im nachfolgenden Flyer oder unter folgendem Link.

Feierabendseminar “Verantwortung und Führung bei gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen”

Am Donnerstag, 31. März 2016, findet um 18.00 Uhr im Drahtesel ein Feierabendseminar zum Thema “Verantwortung und Führung bei gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen” statt. In diesem Jahr werden Fachpersonen der von Graffenried AG, der Caritas und der socialdesign ag zum Thema „Verantwortlichkeit und Führung bei gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen“ referieren. .

Anmeldungen werden bis am 17. März 2016 unter dieser E-Mail-Adresse entgegengenommen.

Organisationsprüfung von SAVOIRSOCIAL

Anfang 2014 hat SAVOIRSOCIAL, die schweizerische Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales, socialdesign damit beauftragt, eine Organisationsüberprüfung vorzunehmen.

Im Schlussbericht Ende März 2015 wurden seitens der socialdesign unter anderem fünf Organisationsmodelle diskutiert sowie eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Am 16. Juni 2015 hat sich die Mitgliederversammlung der SAVOIRSOCIAL für die empfohlene Modellvariante B1 “KODAS (=kantonale und regionale Organisationen der Arbeitswelt Soziales) entschieden.

Weitere Informationen und den gesamten Schlussbericht finden Sie hier und hier.