Theoretische Wirkfaktoren finden in der Online-Mailberatung praktische Anwendung

Interview mit Salomé Steinle, stellvertretende Sektionsleiterin, BAG (Sektion Prävention in der Gesundheitsversorgung)

Für Menschen, die von einer Suchtproblematik betroffen sind, aber auch für deren Angehörige, ist die Schwelle, Hilfe, Rat oder eine Beratung aufzusuchen, oft sehr hoch. Niederschwellige Angebote könnten hierbei Abhilfe schaffen. SafeZone.ch stellt ein solches niederschwelliges Angebot dar: Es ist ein online Portal für kostenlose und anonyme Online-Beratung zu Suchtfragen für Betroffene, deren Angehörige und Nahestehende, für Fachpersonen und Interessierte.

socialdesign führte im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) die umfassende Studie «Anwendung von Wirkfaktoren in der Emailberatung von SafeZone.ch» durch. Die Studie untersuchte den Verlauf und den Inhalt von über 1’000 Mailberatungen, die zwischen 2014-2017 auf SafeZone.ch durchgeführt worden sind. Dabei wurden die in der Theorie und Literatur auffindbaren Wirkfaktoren operationalisiert und erstmals empirisch untersucht. Basierend auf den Ergebnissen und im Rahmen eines Workshops mit der Auftraggeberschaft formulierte socialdesign eine Reihe von praxisorientierten Empfehlungen, um die Beratungspraxis bei SafeZone.ch zu optimieren. Der Bericht sowie die Executive Summaries auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch können hier konsultiert werden.

Wir haben Salomé Steinle, stellvertretende Sektionsleiterin der Sektion Prävention in der Gesundheitsversorgung des BAG zur Studie befragt:

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Interview mit Bruno Bianchet, Leiter Abteilung Erwachsenen- und Kindesschutz (EKS) der Stadt Biel

Interview mit Bruno Bianchet, Leiter Abteilung Erwachsenen- und Kindesschutz (EKS) der Stadt Biel

Zu Beginn dieses Jahres (2017) hat die Abteilung Erwachsenen- und Kindesschutz EKS der Stadt Biel ein selbst entwickeltes Qualitätsmanagement-System (QMS) eingeführt. Von Bruno Bianchet, Leiter EKS, erfahren wir die Gründe dafür, welchen Herausforderungen die Abteilung gegenüberstand, was für die Zukunft geplant ist und auf welche Dinge geachtet werden sollte.

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Wie viel Geld dürfen NPO haben?

In der diesjährigen zweiten Ausgabe der CEPS Philanthropie Zeitschrift wurde ein Artikel zur Thematik „Wie viel Geld dürfen NPO haben?“ veröffentlich. Im Leitartikel werden verschiedene Sichtweisen auf die finanzielle Gesundheit von NPO diskutiert. Ferner geht das CEPS der Frage nach, wie hoch Rücklagen einer NPO sein dürfen. Neue Erhebungen des CEPS ermöglichen das erste Mal die Verwaltungskosten von Stiftungen in Verbindung mit ihrem Finanzvermögen zu stellen

Zehnjähriges Jubiläum socialdesign

Interview mit Regula Ruflin und Andreas Dvorak, Gründer der socialdesign ag

Regula Ruflin und Andreas Dvorak haben die socialdesign ag im Jahr 2006 gegründet und feiern dieses Jahr das zehnjährige Jubiläum des Unternehmens.

Andreas Dvorak ist Sozialarbeiter FH und hat ein MBA in Sozialmanagement und Sozialpolitik. Er verfügt über 30 jährige Führungserfahrung in Wirtschaft und Verwaltung und doziert u. a. in den Bereichen Sozialmanagement, Sozialplanung, Organisationslehre und öffentliches Finanzwesen.

Regula Ruflin verfügt als Staatswissenschafterin, Sozialarbeiterin und Heilpädagogin über langjährige Führungs- und Berufspraxis sowohl im Profit- als auch im Nonprofit-Bereich. Sie unterrichtet in den Bereichen Qualitätsmanagement, Wirkungsorientierung, Projektmanagement, Public Management und Soziale Arbeit.
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Feierabendseminar “Verantwortung und Führung bei gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen”

Am Donnerstag, 31. März 2016, findet um 18.00 Uhr im Drahtesel ein Feierabendseminar zum Thema “Verantwortung und Führung bei gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen” statt. In diesem Jahr werden Fachpersonen der von Graffenried AG, der Caritas und der socialdesign ag zum Thema „Verantwortlichkeit und Führung bei gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen“ referieren. .

Anmeldungen werden bis am 17. März 2016 unter dieser E-Mail-Adresse entgegengenommen.

Umgang mit Belastungen und Stress

Interview mit Herr Georg Koenne, Geschäftsführer des Österreichischen Zentrums für psychologische Gewaltprävention im Schulbereich (ÖZPGS)

Das Österreichische Zentrum für psychologische Gewaltprävention im Schulbereich hat seinen Sitz in Wien. Die Psycholog/innen des ÖZPGS sind in ganz Österreich tätig und bieten Beratungen, Moderationen und Interventionen zur Gewaltprävention an Schulen an. socialdesign führte in diesem Herbst eine Fortbildung zum Thema „Berufsidentität und Abgrenzung in Sozialberufen“ für Schulpsycholog/innen des ÖZPGS durch.

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Psychiatrie: Nutzen der nationalen Qualitätsmessungen für die Praxis

In der dritten Ausgabe des Suchtmagazins im Jahr 2015 veröffentlichte Regula Ruflin zusammen mit Johanna Friedli und Thomas Meier den Fachartikel “Psychiatrie: Nutzen der nationalen Qualitätsmessungen für die Praxis”.

Seit Mitte 2012 misst der Nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) die Qualität in der Psychiatrie. Aus den national vergleichbaren Ergebnissen können die Kliniken heute konkrete Massnahmen zur Qualitätsverbesserung ableiten. Klinik intern liegt der Benefit vor allem bei der Prozessqualität: die Messergebnisse fliessen in den Klinikalltag ein und werden aktiv genutzt.

socialdesign, vertreten durch Regula Ruflin, war 2006-2014 mandatiert, diese Messungen für den ANQ zu entwickeln, zu pilotieren, einzuführen und umzusetzen.

 

Qualitätsmanagementsysteme und Qualitäts-Labels für den Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich

Die kommentierte Zusammenstellung von Qualitätsmanagementsystemen und -labels im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich, welche socialdesign im Sommer 2012 erstmals verfasst hatte, kann nun hier heruntergeladen werden. Diese Zusammenstellung nimmt insbesondere Bezug auf die Liste der im Rahmen von BSV/IV 2000 akkreditierten Anbieter/innen von Qualitätsmanagementsystemen und -verfahren

CSR-Lexikon für die Praxis

Mit den ersten knapp 100 Einträgen ist am 29. März 2014 das CSR-Lexikon csr-knowledge.net online gegangen. Zu den Begriffen, Methoden und Akteuren rund um die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung bietet das Online-Lexikon praxisorientierte Informationen und weiterführende Links. 50 CSR-Experten aus Wissenschaft, NGOs und Unternehmen haben an der Erstellung der Beiträge mitgewirkt. Weil gerade CSR-Themen Glaubwürdigkeit brauchen, bietet das CSR-Lexikon Namensartikel mit den Websites und dem E-Mail-Kontakt der Autoren. www.csr-knowledge.net

Peepers

Das 4-Augenprinzip ist ein Instrument der Qualitätssicherung und –entwicklung. Es bezieht sich darauf, dass vier Augen (also mindestens zwei Personen) mehr sehen können als ein Augenpaar, und dies sowohl zur Überprüfung von Bestehendem als auch mit Blick in die Zukunft. Der Film zeigt das 4-Augenprinzip auf humoristische Weise und veranschaulicht, wie die „Peepers“ (ein Augenpaar) verschiedene Qualitäten in Ihr berufliches Leben bringen können.

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