socialdesign 2012: Ein Jahresrückblick

Interview mit Andreas Dvorak und Reto Jörg.

Andreas Dvorak ist Mitinhaber und CEO bei socialdesign. Reto Jörg ist im Oktober 2012 als Praktikant bei socialdesign eingestiegen. Ab April 2013 wird er in einer Festanstellung bei socialdesign arbeiten. Das Interview wurde am 21. Dezember 2012 von Christine Meister geführt.
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Konzept zur Messung von Ergebnisqualität in der Suchthilfe (QuaTheDA-E)

Das Qualitätsmanagementsystem QuaTheDA ist in der schweizerischen Suchthilfe gut etabliert. QuaTheDA deckt bis heute jedoch nur die Struktur- und Prozessqualität ab. Gegenwärtig suchen zahlreiche Institutionen nach Wegen zur Messung von Ergebnisqualität. Um die offenen konzeptionellen Fragen zu klären sowie einen gemeinsamen Nenner unter den Akteurinnen und Akteuren zu finden, wurde im Jahr 2011 vom Bundesamt für Gesundheit ein Vorprojekt QuaTheDA-E durchgeführt. Per Februar 2011 verfügten 88 Trägerschaften und pro Trägerschaft oft mehrere Institutionen/ Betriebe über eine Zertifizierung (insgesamt ca. 180 Bereiche/Betriebe). QuaTheDA deckt bis heute jedoch nur die Struktur- und Prozessqualität ab. Gegenwärtig suchen zahlreiche Institutionen nach Wegen zur Messung von Ergebnisqualität. Um ein Nebeneinander von Systemen und Instrumenten zu vermeiden sowie um Ressourcen zu schonen, soll das Projekt QuaThe-DA-E vorangetrieben werden. Seit 2006 befasste sich ein vom BAG eingesetztes Gremium von Expertinnen und Experten mit der Frage, wie QuaTheDA auf die Ergebnisqualität ausgeweitet werden könnte. Der Prozess erwies sich jedoch als schwierig, da die Vorstellungen, wie Ergebnisqualität gemessen werden soll, stark auseinandergehen. Die Frage, welche Instrumente sich für die EQ-Messung in der Suchthilfe eignen, ist davon abhängig, welcher Zweck damit verfolgt und welche Ziele erreicht werden sollen. Um die offenen konzeptionellen Fragen zu klären sowie einen gemeinsamen Nenner unter den Akteurinnen und Akteuren zu finden, wurde im Jahr 2011 ein Vorprojekt QuaTheDA-E lanciert: Auf eine Abklärung der normativen Anforderungen folgte eine Befragung der Stakeholder zu ihren Erwartungen an die Messung der Ergebnisqualität. Auf dieser Basis folgte die Erarbeitung des vorliegenden Konzeptes im Projektteam (BAG, Infodrog, socialdesign) und in regelmässigem Austausch mit der Begleitgruppe, in welcher die Institutionen, Kantone, Fachverbände, Versicherungen und Forschung vertreten waren. In der Folge wurde die erste Version des vorliegenden Konzeptes einer breiten Vernehmlassung unterzogen und anschliessend fertiggestellt. Zur Vernehmlassung eingeladen wurden die Suchthilfeinstitutionen, Kantone, Fachverbände, Forschungsinstitute und die Versicherungen. Aufgrund des positiven Ergebnisses der Vernehmlassung erfolgt somit BAG-intern im Dezember 2011 der Antrag, das Projekt QuaTheDA-E entsprechend dem Konzept umzusetzen. Den aktuellen Stand des Projektes finden Sie hier.

Fallrevision als zentrales Instrument der Überprüfung in der Fallführung der Sozialhilfe

Interview mit Doris Zobrist und Ilse Kaufmann des Fachsupports der Sozialen Dienste der Stadt Zürich (SOD)

Der Fachsupport (ehemals Kompetenzzentrum KPZ) erarbeitet die fachlichen und methodischen Grundlagen für die Mitarbeitenden in den fünf Sozialzentren. Er unterstützt sie wirkungsvoll, die hohen Qualitätsanforderungen zu erfüllen und laufend weiterzuentwickeln. Frau Kaufmann ist Leiterin Fachsupport und Vize-Direktorin der SOD, Frau Zobrist die Leiterin des Teams Fallrevision, welches ebenfalls zum Fachsupport gehört. Wir haben mit Frau Kaufmann und Frau Zobrist über die Fallrevision als zentrales Instrument der Kontrolle und Qualitätsentwicklung in der Sozialhilfe der Stadt Zürich gesprochen. (more…)

Metaevaluation zur Wirksamkeit gendersensibler Suchtarbeit

Interview mit Lisa Guggenbühl, Projektleiterin bei socialdesign.

socialdesign ag durfte im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) eine Metaevaluation zur Wirksamkeit gendersensibler Suchtarbeit durchführen. In der Zeitschrift “Suchtmedizin in Forschung und Praxis” (siehe Ausschnitt unten) ist ein entsprechender Artikel über die Ergebnisse dieser Metaevaluation erschienen. Lisa Guggenbühl, Projektleiterin dieses Mandats auf Seiten von socialdesign, erläutert im nachfolgenden Interview die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung.
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Evaluation des Networkerkonzepts und der Geschäftsstelle der Stiftung Speranza

Wie wird das durch Otto Ineichen initiierte Networkerprojekt in den beteiligten Kantonen umgesetzt und welche Wirkung kann damit erzielt werden? Welche Rolle kommt dabei der Geschäftsstelle der Stiftung Speranza zu? Die Evaluation im Auftrag des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie gibt Antworten.

Wissen auf allen Ebenen: Führen ist lernbar

Artikel von Andreas Dvorak in der ZESO Zeitschrift.
Chefinnen und Chefs von Sozialdiensten müssen hohe Anforderungen erfüllen. Gefragt sind Managementfähigkeiten, sozialarbeiterisches und volkswirtschaftliches Wissen, aber auch kommunikative Kompetenzen. Der Weg zum Erfolg führt über Qualifizierung, sagt Andreas Dvorak, CEO von socialdesign ag.